Raum für spirituelle Wege - Zen und Kontemplation

Über uns

Wer sind wir?
Wir praktizieren gegenstandslose Meditation, die Interessierten einen Zugang zur Spiritualität eröffnen möchte. Wir sind keine Religionsgemeinschaft, sondern praktizieren konfessionsunabhängig kontemplative Meditation aus der Tradition der abendländischen Mystik heraus sowie Zen-Meditation, die sich aus östlichen Traditionen entwickelt hat. Wir betrachten diese Wege als Geschwister, die auf die unterschiedlichen spirituellen Bedürfnisse von Menschen eingehen.

Wie meditieren wir und was kann es bewirken?
Wir meditieren gegenstandsfrei in der Stille und im Schweigen. Dabei sitzen wir auf Kissen, Bänkchen oder Stühlen. Das achtsame Sitzen in Stille beruhigt Emotionen und Gedanken. Dieser friedvolle Geist verändert uns zu mehr Gelassenheit und hilft uns, den Alltag kontemplativ zu leben. So kann auch ein umfassendes Mitgefühl wachsen, das zu mehr Frieden und Verstehen im Miteinander beiträgt.
In der Stille kann sich ein Raum für spirituelle Erfahrungen öffnen, Erfahrung des eigenen Wesensgrundes, der Leere, des göttlichen Urgrundes, der Einheit. Menschen können erfahren, dass sie in Liebe mit allen anderen Wesen verbunden sind. Erfahrene Lehrerinnen und Lehrer begleiten Meditierende auf diesem Weg.

Was bieten wir an?
Neben den die Meditation erleichternden Angeboten wie Yoga, MBSR, Handauflegen ist es möglich, von Montag bis Freitag sowie sonntags an der Abendmeditation teilzunehmen. Das ist auch für weniger erfahrene Meditierende gut möglich. Hilfreich ist dafür die Teilnahme an einer kleinen Einführung (PDF-Dokument), die monatlich stattfindet.

Wo sind unsere spirituellen Wurzeln?

Die „Linie Leere Wolke - westöstliche Zen-Schule“ und die „Wolke des Nichtwissens - Kontemplationslinie Willigis Jäger" sind unsere spirituellen Wurzeln. Wir sind Mitglied im Verein Spirituelle Wege e. V., Würzburg.
Schülerinnen und Schüler von Willigis Jäger (1925-2020) haben am 1. Mai 2004 den "Raum für spirituelle Wege - Zen und Kontemplation“ gegründet, um einen spirituellen Raum inmitten unserer Gesellschaft zu schaffen. Wir fühlen uns mit unserem Lehrer und Gründer dieser Linien, Willigis Jäger, verbunden.

Es ist unsere Überzeugung, dass Lehren eine Funktion ist und keinen persönlichen Rang begründet. Jegliche Form von Abhängigkeit zwischen Teilnehmenden und Lehrenden lehnen wir ab.

Willigis Jäger ist am 20. März 2020 von uns gegangen. Er hat viele von uns jahrelang auf dem spirituellen Weg begleitet. Wir fühlen uns weiterhin in Dankbarkeit eng mit ihm verbunden. Willigis Jäger war Benediktinermönch der Abtei Münsterschwarzach und Zen-Meister der Sanbo-Zen Schule aus Kamakura, Japan. 2009 wurde ihm im Bailin Tempel bei Peking ebenfalls der Dharma von Chan-Grossmeister Jing Hui übertragen.
Foto: Patrick Morarescu
Zen-Kurs mit Willigis Jäger Juli 2012

Die Leitung des Raumes für spirituelle Wege liegt in den Händen eines Gremiums von Zen- und Kontemplationslehrer:innen, die von Willigis Jäger autorisiert sind:


Wer interessiert ist, einen Weg nach innen zu gehen, ist herzlich eingeladen, am Sitzen in der Stille teilzunehmen. Wer einen anderen Weg als Zen oder Kontemplation praktiziert, sich jedoch auf unsere Form der Übung einlassen kann, ist ebenso willkommen. Unsere Orientierung ist transkonfessionell.

Dokusan bzw. Gespräch

Ein Austausch mit erfahrenen Lehrer:innen unter vier Augen ist ein wichtiges Element auf dem spirituellen Weg. Es dient dazu offene Fragen wie die Art der Übung, Hindernisse und meditative Erfahrungen zu besprechen.
Es empfiehlt sich, dieses Angebot regelmäßig wahrzunehmen, daher sind alle Interessent:innen herzlich zum Gespräch eingeladen. Die Lehrer:innen Juanita Werner, Paul Düren und Hans Bräu bieten Dokusan-Gespräche zu Zen und Ulrike Röder Gespräche zur Kontemplation an. Diese finden an den jeweils von ihnen geleiteten Abendveranstaltungen und in den Kursen statt.
Bei entsprechenden Voraussetzungen besteht die Möglichkeit, bei den Zenlehr:innen eine Koan-Schulung durchzuführen.


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